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Montagsdemonstrationen breiten sich aus

Jeden Montag gegen Krieg

  • Berlin 18.00, Humboldt-Uni Unter den Linden
  • Freiburg 19.00 Uhr. Münsterplatz
  • Halle 18.00 Uhr, Marktkirche
  • Leipzig 18.00 Uhr, Nikolaikirche
  • Magdeburg 17.00 Uhr, E. Reuter-Allee / Breiter Weg
  • Neuruppin 18.00 Uhr, Klosterkirche
  • Plauen 17.30 Uhr, am Tunnel
  • Saarbrücken 18.00 Uhr, Johanniskirche
  • Immer mehr machen mit: Rund 10.000 Leipziger demonstrierten am ersten Montag im Februar gegen den drohenden Krieg im Irak. Wie schon bei den Demonstrationen für den Sturz der DDR-Diktatur sind die Menschen über den Innenstadtring gezogen. "Mensch, das ist ja fast wie im Herbst 1989", freute sich ein älterer Mann.
    Vorausgegangen war das traditionelle Montagsgebet in der Nikolaikirche, von der auch im Herbst 1989 die friedlichen Großdemonstrationen über den Ring starteten. "Von Leipzig, der Stadt der friedlichen Revolution 1989, soll wieder ein Zeichen des Friedens ausgehen", sagte der Pfarrer der Nikolaikirche Christan Führer.
    Am Neuen Rathaus riefen Demonstranten: "Schließt euch an!" eine Tradition, die ebenfalls während der Wende entstanden ist. Gegenüber der letzen Woche haben fast doppelt so viele Menschen demonstriert.
    Auch in Dresden forderten 400 Menschen in Friedensgebeten und einer Demonstration eine friedliche Lösung des Irak-Konfliktes. Schon zum dritten Mal dieses Jahr protestierten Hallenser gegen einen Krieg im Irak. 1.000 Menschen folgten dem Aufruf des Friedenskreises Halle, der aus rund 30 Vereinen, Gewerkschaften, Kirchen und Parteien besteht. Die Demonstranten zogen nach einem Friedensgebet durch die Innenstadt. Auf Plakaten mit dem Symbol der Friedenstaube forderten sie: "Nicht in unserem Namen! Kein Krieg gegen den Irak!"
    In Magdeburg beteiligten sich rund 300 Menschen an einer Mahnwache. In Brandenburg protestierten mehrere 100 Menschen gegen einen US-Krieg im Irak. Auch in Chemnitz werden ab dem 10. Februar die Montagsdemos aufgenommen.
    In Berlin versammelten sich rund 500 Menschen zum Protest. Die Kriegsgegner zogen von der Humboldt-Universität zum Brandenburger Tor. Die Organisation Frauen für den Frieden hatte gemeinsam mit Pax Christi und einer weiteren Friedensgruppe zu der Demonstration aufgerufen.
    In Ulm folgten 4.500 Menschen dem Aufruf eines Friedensnetzwerks, dem sich Parteien und Kirchen angeschlossen haben. Der grüne Bundestagsabgeordnete Winfried Hermann sagte: "Wer mit Bomben ein Land bedroht, wird Hass und Terrorismus schüren."

    Linksruck Nr. 147, 11. Februar 2003

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