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Kaiserslautern 25.06.2005:

Gemeinsam gegen Rechts!

Spendenkonto: Linksruck Kaiserslautern, Kto.-Nr.: 150064913, BLZ 54051550, Kreisparkasse Kusel, Betreff "gemeinsam gegen Rechts!"
Homepage: Linksruck Kaiserslautern

Am 25.06.2005 fand in Kaiserslautern ein Festival gegen rechte Gewalt statt. Das Motto der Veranstaltung war "nie wieder Krieg und Faschismus, nie wieder Gewalt als Ausdruck von mangelndem Menschenverstand!". Dem folgend versammelten sich ca. 500 engagierte Menschen im Volkspark in Kaiserslautern. Der Ort war nicht willkürlich gewählt. Im Volkspark bildete Hitlers NSDAP Jahre lang Kämpfer aus und er wurde als Hitlerjugendübungsplatz genutzt.

Ab 14 Uhr wurde ein buntes Programm geboten. Ursprünglich sollten Workshops zu Themen rund um die Antifaarbeit in Kaiserslautern und der Pfalz angeboten werden. Diese mussten jedoch auf Grund eines starken Mangels an Teilnehmern leider ausfallen. Dennoch kam die politische Seite des Festivals nicht zu kurz.

An Infoständen von VVN-BdA, Linksruck, der MLPD und der WASG konnten sich die Besucher über historische Hintergründe und Ursachen von Faschismus, sowie Möglichkeiten zur Bekämpfung dessen informieren. Es fanden sehr viele interessante Gespräche statt und es wurde auch gezeigt, dass Jugendliche in Deutschland alles andere als unpolitisch sind, da ein sehr großer Informationsbedarf bestand. Ab 17 Uhr folgte ein Konzertprogramm, bestehend aus Bands unterschiedlichster Musikrichtungen: Paranoid (Rock), Black Horizon (Metal), Nymphia (Metal-Soul), Headzcampange (Hip Hop), sowie die Liedermacher Schade und D' Michl Frank.

Die Künstler nahmen die Gelegenheit war, um zu zeigen, dass sie den "Braunen Mob" äußerst ernst nehmen und dass sie die Bekämpfung dessen als oberste Priorität betrachten. Am Abend kam es, wie sollte es auch anders sein, zu gewissen Komplikationen. Als erstes versuchten rechte Anwohner des Wohngebiets neben dem Volkspark die Veranstaltung, durch Anzeigen wegen angeblicher Verstöße gegen die Lärmrichtlinien, zu stoppen, dann marschierten ca. 20 rechte Skinheads in Richtung Bühnenvorplatz. Die Anzeigen wurden von der Polizei als unbegründet abgelehnt und die Nazis durch ein Großaufgebot der Polizei gestoppt.

Ein negativer Aspekt bleibt. Dank des Regens in der Region rund um Kaiserslautern kamen wesentlich weniger Besucher als erwartet und somit blieben die Veranstalter auf hohen Kosten sitzen. Um jedoch die Neuauflage des Festivals im nächsten Jahr zu gewährleisten, wäre es nett, wenn sich engagierte Bürger bereit erklären würden, einen ihnen nicht schmerzenden Solibeitrag zu leisten. (Linksruck Kaiserslautern, Kto.-Nr.: 150064913, BLZ 54051550, Kreisparkasse Kusel, Betreff "gemeinsam gegen Rechts!"). Die Veranstalter werden definitiv auch weiterhin Zeichen gegen Faschismus und Krieg setzen.

Von Peter Leppla, Kaiserlautern

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