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Bush stoppen

- US-Krieg immer blutiger -

G8-Gipfel in Evian - Der Mörder kommt nach Europa

Mit der Eroberung des Irak ist die US-Regierung noch lange nicht zufrieden. Sie will so lange Krieg führen, bis sie den gesamten Nahe Osten kontrolliert. US-Verteidigungsminister Rumsfeld und Außenminister Powell haben bereits massive Drohungen gegen Syrien und den Iran ausgesprochen. Das einflussreiche Politikinstitut Stratfor empfiehlt, "ein Jahr Erholung für die Truppen" und dann einen Krieg gegen den Iran. Gegen diesen Wahnsinn müssen wir kämpfen. Die nächste Gelegenheit: Bush kommt nach Europa vom 1. bis 3. Juni zum G8-Gipfel in Evian in Frankreich. Gewerkschaften und die Antikriegsbewegung planen Proteste mit hunderttausenden Teilnehmern aus ganz Europa. Aus Deutschland wird ein Sonderzug tausende Aktivisten nach Evian bringen. Jeder Kriegsgegner sollte Bush dort zeigen, dass gegen seinen Feldzug im Nahen Osten sind. Infos unter: www.anti-g8.de
Zur Drucklegung dieser Zeitung toben schwere Kämpfe um Bagdad. Tausende Iraker werden bei der Verteidigung ihrer Hauptstadt von der US-Armee ermordet, zehntausende verletzt. Die Invasoren haben dafür die tödlichste Militärmaschine der Geschichte zur Verfügung. US-Bomber überfliegen die Stadt und lassen Tod und Zerstörung auf Soldaten wie Zivilisten niederprasseln.
Der Irak ist ein zerstörtes Land. Durch Bombardements und UN-Sanktionen werden seine Bewohner seit Jahren in Elend und Tod getrieben. Der Militärhaushalt der USA ist 250mal größer als der des Irak. Dennoch gibt es verzweifelten Widerstand. Viele Iraker hassen ihren Diktator Hussein doch noch mehr hassen sie eine Besatzungsarmee, die das Land praktisch zur Kolonie der USA machen soll.
Militärisch können die Iraker nicht gewinnen. Doch die weltweite Friedensbewegung kann die Kriegstreiber schlagen. Denn Bush und der britische Premierminister Blair führen diesen Krieg gegen die Mehrheit der Weltbevölkerung.
In Großbritannien stieg die Zustimmung zum Krieg kurz nach seinem Beginn auf 59 Prozent. Mittlerweile ist sie wieder auf 48 Prozent gesunken. Die grauenhaften Bilder aus dem Irak widerlegten die Lügen von einem Befreiungskrieg, der nur Schuldige treffe.
Die weltweite Bewegung hat seit Beginn des Krieges ihre Großdemonstrationen fortgesetzt. Ende März gingen in Rabat 300.000 Menschen auf die Straße. Hunderttausende waren es auch in Jakarta.
Am 3. April führten in Italien eine Million Arbeiter einen Generalstreik gegen den Krieg. 300.000 demonstrierten zusätzlich im ganzen Land.
Bei einem europaweiten Aktionstag am 12. April werden wieder hunderttausende demonstrieren. Auch in Berlin ist eine Großdemonstration geplant.
Die US-Armee will im Irak einen schnellen Sieg erzwingen. Deshalb führt sie den Krieg immer brutaler.
Den Vormarsch der US-Truppen muss die Friedensbewegung auf der Straße angemessen beantworten. Dabei haben wir in Deutschland die Möglichkeit, Bushs Kriegsmaschine entscheidend zu treffen, denn auch Kanzler Schröder ist am Morden im Irak beteiligt: Der Nachschub für die US-Armee im Irak läuft über Stützpunkte in Deutschland. Trotzdem weigert sich Rot-Grün, den Luftraum zu sperren, weil die Regierung den US-Krieg nicht stören will.
Außerdem missbraucht die deutsche Regierung die weit verbreitete Empörung über die Grausamkeit des US-Krieges, um den Aufbau einer angeblich Frieden schaffenden EU-Armee voranzutreiben. Dafür will Schröder für die deutsche Armee mehr Geld ausgeben während gleichzeitig die Arbeitslosenhilfe gekürzt wird.
Die Demonstration am 12. April in Berlin ist wichtig, um die deutsche Regierung zu einer echten Friedenspolitik zu zwingen.

Linksruck Nr. 151, 8. April 2003

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