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G8-Gipfel: Protest gegen Krieg und Sozialabbau

- Demo am 1. Juni in Evian bei Genf -

So kommst Du nach Evian

Auch aus Deutschland werden Tausende zu den Protesten nach Evian fahren. Ein Sonderzug und diverse Busse sind geplant. Informationen über den Zug und Fahrkarten gibt es auf www.attac.de/evian und anti-g8.de . Mehr über das europäische Sozialforum erfahrt ihr auf www.esf-fse.org Telefon: 030/63 22 56 10

Attac Speakers-Tour

Die Evian Speakers-Tour macht die internationale Verbindung der globalisierungskritischen Bewegung in 14 deutschen Städten greifbar. Aktivisten aus Frankreich, Italien, Argentinien und Deutschland werden über den Gipfel in Evian, seine Bedeutung und die weiteren Schritte der Bewegung sprechen. Sprecher:
  • Maité Llanos, Attac Argentinien, wird vom Widerstand in Argentinien berichten
  • Fredrico Tomasello, Disobbediente Italien, wird von den umwälzenden Veränderungen in Italien seit Genua erzählen
  • Marie Laure Geoffray und Lena Bredoux, Attac Frankreich,
  • werden über die Mobilisierung nach Evian in Frankreich reden
  • und Redner aus Deutschland
  • Speakers-Tour in deiner Nähe:

    Berlin: 2. Mai, KATO, U-Bahnhof Schlesisches Tor, 19.00 Uhr Bielefeld: 6. Mai, Bürgerwache, Am Siegfriedplatz, 20.00 Uhr Bochum: 11. Mai, Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 19.30 Uhr Essen: 9. Mai Frankfurt: 13. Mai Freiburg: 15. Mai, 19 Uhr, Rundbau-Hörsaal, Albertstr. 21 Halle: 3. Mai Heidelberg: 14. Mai Kassel: 7. Mai Köln: 8. Mai, Universität, Hörsaal 3, 19.00 Uhr München: 16. Mai Regensburg: 17. Mai, Attac-Europa-Kongress
    Der Massenmörder kommt nach Europa: Am 1. Juni wird Bush nach Evian bei Genf fliegen. Er wird dort am Gipfel der acht mächtigsten Staaten (G8) teilnehmen. Schon jetzt stehen zehntausende Menschen in ganz Europa bereit, um ihm zu zeigen, dass er nicht willkommen ist.
    Gewerkschafts- und Antikriegsbewegung werden riesige Proteste gegen Bush organisieren. "Wir haben die Initiative ergriffen, den Kampf gegen den Krieg mit dem Kampf gegen Neoliberalismus zu verbinden", erzählt Alessandra Mecozzi von der italienischen Metallarbeitergewerkschaft FIOM.
    Alessandra ist eine von rund 250 Aktivisten aus ganz Europa, die Ende April in Berlin waren, um das nächste Europäische Sozialforum von 12. bis 15. November in Paris vorzubereiten.
    Vom Europäischen Sozialforum in Florenz ging im letzten November der Aufruf zum weltweiten Protesttag am 15. Februar aus, an dem weltweit Millionen auf die Straße gingen.
    Die weltweite Einigkeit gegen den Krieg stärkt nun die Proteste gegen die G8. Im italienischen Antikriegsbündnis arbeiten viele verschiedene Gruppen erstmals zusammen, erzählt Alessandra: "Katholische Gruppen, Gewerkschaften, Parteien, Initiativen. Wir haben auch beschlossen, weiter aktiv zu bleiben". Die Mobilisierung nach Evian steht auf dem Fundament, das dieses umfassende Bündnis gelegt hat.
    Ilknur Birol aus der Türkei berichtet von ähnlichen Erfahrungen. Sie ist Lehrerin an einer Volkshochschule: "Unser Bündnis besteht aus 160 Gruppen – das ist ein historischer Erfolg. Gewerkschaften, sozialistische Gruppen, Jugendorganisationen und islamische Gruppen sind dabei. Wir sehen, dass Krieg und Besatzung weitergehen, also arbeiten wir auch weiter."
    Schon die Proteste gegen den G8-Gipfel von Genua waren ein Fest der antikapitalistischen Bewegung. 300.000 demonstrierten im Sommer 2001 gegen die Herrschaft der Konzerne und ihrer Institutionen. Die italienische Polizei ermordete den Demonstranten Carlo Giuliani. Aber weder die Repressionen noch der Schock des 11. September konnten die Proteste stoppen. Bushs Krieg machte sie nur noch stärker. Nun können die Proteste in Evian zu einem neuen Höhepunkt der Bewegung werden und den Widerstand gegen Krieg und Neoliberalismus zusammenbringen.

    von Jan Maas (E-Mail)

    Linksruck Nr. 153, 6. Mai 2003

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