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Fernsehtipps vom 17. bis 30. April

Die Pirateninsel
Doku, Deutschland, 2004
Die Wirtschaft von Südzypern ist eine der wenigen in Europa, die boomt, weil Konzerne Milliarden Euro auf die Insel schaffen, um keine Steuern zu zahlen. Der Film zeigt, wie Unternehmen aus aller Welt hier Steuern hinterziehen, während die Menschen im Norden bitterarm sind.
Di., 20. April, 21.45 Uhr, ARTE

Der Mann, den sie Pferd nannten 2
Westerndrama, USA 1976
Einst von den „Yellow Hand“-Indianern versklavt, führt der Brite Morgan (Richard Harris) sie 1830 in den Angriff auf die Pelzhändler, um das Land der Indianer zurückzugewinnen. Einer der ersten Filme, der versucht, dem Zuschauer die Kultur und das Denken und Fühlen der Indianer nahe zu bringen.
Di., 20. April, 1.05 Uhr, ARD

Gattaca
Sci-Fi-Drama, USA 1997
Weil Vincent (Ethan Hawke) nicht mit perfekter DNS im Labor gezeugt wurde, gilt er als wertlos und muss sich gegen den Konzern „Gattaca“ mit gefälschten Hautschuppen und Blutproben zur Wehr setzen. Der Film zeigt eine zukünftige Welt, deren scheinbare Fehlerlosigkeit die Menschen umso mehr unterdrückt.
Sa., 24. April, 20.15 Uhr, PRO 7

Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra
Auslandsdoku
Dr. Siegwart-Horst Günther war 1991 der erste, der auf die radioaktive Verseuchung durch Uran-Geschosse hinwies, welche die US-Armee schon damals tonnenweise im Irak verschossen hatte. Der Film begleitet Günther bei seinen Untersuchungen von missgebildeten Kindern im Kosovo, in Bosnien und im Irak, wo bei Basra die Strahlung 20.000 mal stärker ist als normal.
Mo., 26. April, 22.30, WDR

Der Mann aus Eisen
Politdrama, Polen 1981
Redakteur Winkiel soll 1980 fürs staatliche Radio gegen die Streikbewegung der Solidarnosc in Polen hetzen, doch durch Gespräche mit den Aktivisten merkt er, dass die Arbeiter Recht haben. Regisseur Andrzej Wajda verbindet Erfundenes und Realität zu einem aufregenden Film über die Arbeiterbewegung, die beinahe die Diktatur in Polen gestürzt hätte.
Mi., 28. April, 22.45 Uhr, WDR

Auftrag ausgeführt
Politikdoku
Eine Verordnung von US-Präsident Bush sichert allen US-Ölkonzernen, die im Irak arbeiten, Schutz vor jeder Strafverfolgung und riesige Steuernachlässe. Der Film beweist, dass die USA den Krieg gegen den Irak ausschließlich geführt haben, um das Öl des Landes zu kontrollieren.
Mi., 28. April, 23 Uhr, ARD

Linksruck Nr. 175, 14. April 2004

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