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Steuerirrsinn: 20 Milliarden für vodafone

800.000 Arbeitlose verlieren ab Januar 2005 ihre Unterstützung. Die Renten werden gekürzt, Kranke werden privat zur Kasse gebeten, die Kommunen stehen wegen der rot-grünen Steuerreform vor der Pleite und machen soziale Einrichtungen und Kindergärten platt.. Während Kanzler Schröder unbeirrt mit der Agenda 2010 das größte Sozialkahlschlagsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik durchboxt, rechnet der weltweit größte Mobilfunkkonzern seine Steuerschuld mit Luftbuchungen auf Null. 20 Milliarden will Vodafone abschreiben – und müsste in den nächsten Jahrzehnten nichts mehr an den Fiskus zahlen.
Die rot-grüne Unternehmenssteuerreform aus dem Jahr 2001 hat den Irrsinn möglich gemacht, dass selbst hochprofitable Konzerne für die Finanzämter als „arm“ gelten.
Der Trick: ein Konzern muss nur den eigenen Börsenkurs künstlich hochschrauben und Topmanagern Millionenabfindungen zahlen. Wenn der Kurs dann wieder auf ein realistisches Niveau sinkt, kann man die Differenz als „Verlust“ von der Steuer absetzen – inklusive der Abfindungen. Vodafone ist sogar so dreist, gleichzeitig zweistellige Zuwächse bei Umsatz und Kundenzahl anzukündigen. Der Kanzler der Konzerne kann „stolz“ auf sich sein: Ein Großkonzern zahlt wegen ihm weniger Steuern als eine Krankenschwester.

Linksruck Nr. 180, 23. Juni 2004

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