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Fernsehtipps vom 10. bis 23. Juli

John F. Kennedy
Politthriller, USA 1991
Als US-Präsident Kennedy 1963 ermordet wird, beweißt Staatsanwalt Jim Garrison (Kevin Costner), dass der offizielle Täter Lee Harvey Oswald (Gary Oldman) nur der Sündenbock für ein riesiges Komplott ist … Regisseur Oliver Stone nutzt hervorragende Stars und jede denkbare Filmtechnik, um zu zeigen, dass die Rüstungsindustrie Kennedy ermorden ließ, um den US-Krieg in Vietnam führen zu können.
Mi., 14. Juli, 20.15 Uhr, K 1

Sex’n’Pop (1)
Kulturdoku, Deutschland 2004
Elvis Presley hat in den 50ern als erster Popmusiker über Sex gesungen, und ist zum Idol von Millionen Teenagern geworden. Die Dokumentationsreihe erklärt, wie sich die Popmusik mit der sexuellen Befreiung verändert und sie unterstützt hat.
Do., 15. Juli, 23 Uhr, ARTE

Tatort: Gefährliches Schweigen
Krimi, Deutschland 2004
Drogenhändler Boogie (Florian Panzner) hat eine Frau vergewaltigt und will sie mit Drohungen zum Schweigen bringen, doch das Drogendezernat lässt ihn frei, um weitere Dealer zu verhaften. Die bittere Geschichte geht dem Zuschauer genauso an die Nieren wie Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts).
So., 18. Juli, 20.15 Uhr, ARD

Chicken Run
Hühnerspektakel, Großbritannien/USA 2000
Wer im Hühner-KZ nicht genug Eier legt, wird vom Bauern zu Tierfutter verarbeitet, weshalb Henne Ginger an der gemeinsamen Flucht in eine Welt ohne Unterdrückung arbeitet. Regisseur Nick Park verknetete anderthalb Tonnen Plastilin zu einer Komödie über den Ausbruch aus einer Welt der Ausbeutung und Gewalt.
Mi., 21. Juli, 21.45 Uhr, BR

Operation Fernsehen
Zeitgeschichtsdoku
Spätestens als 1976 mit Lothar Lowe der erste westdeutsche Journalist aus der DDR ausgewiesen wurde, wurden Berichterstatter aus der Bundesrepublik ständig von der Stasi überwacht. Der Film zeigt den Aufwand der allumfassenden Überwachung, und wie Journalisten versucht haben, trotzdem die Wahrheit zu verbreiten.
Mi., 21. Juli, 23 Uhr, ARD

Sex’n’Pop (2)
Kulturdoku, Deutschland 2004
In den 60ern fordert Aretha Franklin „Respect“ für Frauen und Helen Reddy gewinnt mit der Hymne auf Starke Frauen „I Am Woman“ 1973 einen Grammy. Heute müssen weibliche Popstars hingegen vor allem ihre nackte Haut zu Markte tragen.
Do., 22. Juli, 23.40 Uhr, ARTE

Linksruck Nr. 181, 7. Juli 2004

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