Stimmen von der Demo gegen Bush:

Wir sind gegen den Kriegstreiber

12.000 Menschen haben am 23. Februar in Mainz gegen den Besuch von US-Präsident Bush demonstriert.

Ich befürchte, dass die Regierung immer mehr auf Bushs Linie einschwenkt. Beim Krieg im Irak hätte Schröder seinen Worten auch Taten folgen lassen können.
Er hat keine Sperrung des Luftraumes über Deutschland für amerikanische Militärflugzeuge angeordnet. Er hat auch die deutschen Spürpanzer nicht zurückgezogen.

Klaus Timpe, ASG Wiesbaden

Ich glaube nicht, dass Kanzler Schröder grundlegend andere Politik macht als Bush. Das ist beides derselbe neoliberale Einheitsbrei. Ich fordere, dass Schröder US-Präsident Bush nicht unterstützt. Das heißt auch, die deutschen Truppen aus Afghanistan abzuziehen, weil sie dort dem US-Militär den Rücken für den Irak freihalten.
Bodo Kattenberger, ASG Wiesbaden

Wir sind heute hier, um gegen den Kriegsverbrecher Bush zu demonstrieren und um unsere Solidarität mit dem irakischen Widerstand auszudrücken. In der UN-Charta ist das Recht auf Widerstand verbrieft, wenn ein Land angegriffen wurde. Die Annäherung von Schröder und Bush liegt auch am irakischen Widerstand, der die USA zwingt, ihre so genannten Verbündeten mehr im Irak einzubinden.
Jörg Ulrich, Duisburg, Initiativ e.V.

Gerade jetzt, wo Bush neue Kriegspläne hat, begrüßt Schröder ihn mit Handschlag. Ich fand es toll, dass Schröder Nein zum Krieg gesagt hat. Ich hätte mir gewünscht, er würde dabei bleiben.
Ich bin auch mit dem Kopftuchverbot nicht einverstanden. Dadurch werden junge Muslima in die Abhängigkeit von der Familie zurückgedrängt, in die Abhängigkeit von den Ehemännern.

Malika Douallal, Mainz




Linksruck Nr. 194, 1. Januar 1970





Dieser Artikel kommt von Linksruck
http://www.linksruck.de