70.000 Berliner vom Zwangsumzug bedroht

Wie Dirk Hagen in der Jungen Welt vom 15. Juni berichtet, droht für ALG-II-Haushalte "eine gewaltige Umzugswelle". Denn laut einer Studie des Stadtforschungsinstitutes Topos sind bei ungefähr einem Drittel der Haushalte von ALG-II-Empfängern die Mieten höher als die Arbeitsagenturen erlauben. "Hochgerechnet auf Berlin sind danach bis zu 70000 Haushalte vom Umzug bedroht", berichtet die Junge Welt. und weiter: "Obwohl rund ein Drittel der ALG-II-Haushalte nach der Topos-Studie zum Umzug gezwungen sein könnte, weisen diese keinen überdurchschnittlichen Wohnflächenverbrauch oder Mietpreis pro Quadratmeter auf. »Offensichtlich bewahrt nur unterdurchschnittlicher Wohnkonsum oder das Glück einer besonders günstigen Miete Hartz-Haushalte vor der Notwendigkeit, demnächst ihre Wohnung verlassen zu müsssen«, ist ein Fazit der Studie."

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Linksruck Nr. 203, 1. Januar 1970





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