Seminar:

Marxismus und nationale Befreiungsbewegungen

In der Geschichte der sozialistischen Arbeiterbewegung wurde lange über das Verhältnis von revolutionären Sozialisten und nationalen Befreiungsbewegungen diskutiert. In dem Seminar wollen wir diese Diskussionen nachzeichnen und sie für heute fruchtbar machen. Beginnen werden wir mit einer kurzen Einführung zu Marxismus und nationale Befreiungsbewegungen. Hier sollen Grundbegriffe erläutert. Danach wollen wir zurück zu den Wurzeln gehen. Wie haben Marx und Engels zur nationalen Frage gestanden?

In dem Workshop Der klassische Marxismus und die nationale Frage wollen wir mehr über die Diskussionen zwischen Lenin und Rosa Luxemburg zum Selbstbestimmungsrecht der Nationen erfahren. Dann wollen wir einen genaueren Blick auf die nationalen Befreiungsbewegeungen im 20. Jahrhundert legen. In dem Workshop Sozialisten und nationale Befreiungsbewegungen: Von Lenin bis heute wollen wir untersuchen, ob durch diese Bewegungen tatsächlich der Imperialismus geschwächt wird. Welche Fehler können Sozialisten bei der Unterstützung nationaler Befreiungsbewegungen machen? War es richtig, dass in den 60er und 70er Jahren die Linke im Westen den Vietkong unterstützt hat? Was können wir aus den Erfahrungen für die Linke heute lernen? Im dritten und letzten Workshop Hisbollah als Partner? Marxismus und Anti-Imperialismus im 21. Jahrhundert wollen wir diskutieren, wie Marxisten heute zu nationalen Befreiungsbewegung stehen können.

Themen:

  • Der klassische Marxismus und die nationale Frage
  • Sozialisten und nationale Befreiungsbewegungen: von Lenin bis heute
  • Hisbollah als Partner? Marxismus und Anti-Imperialismus im 21. Jahrhundert
  • Orte und Termine des Seminars folgen in Kürze




    Linksruck Nr. 228, April 2007





    Dieser Artikel kommt von Linksruck
    http://www.linksruck.de