US-Amerikaner: Keinen Dollar mehr für ... diese Barberei!

US-Präsident Bush steht vor einem neuen Vietnam: Immer mehr Iraker kämpfen gegen die US-Armee, immer mehr Amerikaner sind unzufrieden mit Bushs Kriegstreiberei.

Laut einer neuen Umfrage sind 60 Prozent der Amerikaner gegen Bushs Plan, weitere 87 Milliarden Dollar für die Besatzung des Irak auszugeben. Das ist die klarste Ablehnung von Bushs Politik seit den Anschlägen vom 11. September, schrieb die Washington Post.
Die zweite schlechte Nachricht für Bush: Nur noch 42 Prozent der Amerikaner unterstützen seine Wirtschaftspolitik. Das ist der niedrigste Wert seit seinem Amtsantritt 2001. Die Hoffnung auf einen Aufschwung schwindet. Die US-Unternehmen entlassen immer mehr Menschen.
In den letzten zwei Wochen haben in den USA über 800.000 Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. Die US-Regierung ist eingezwängt zwischen dem Amboss des Widerstands der Iraker und dem Hammer der sinkenden Unterstützung im eigenen Land.
Am 27. September stärkt die internationale Antikriegsbewegung den Kriegsgegnern im Nahen Osten und in den USA den Rücken. In mehr als 10 Ländern rund um den Globus wird gegen die Besatzung des Iraks und Palästinas protestiert.


Linksruck Nr. 161, 1. Januar 1970





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