Schröder macht uns krank

Praxisgebühr, höhere Zuzahlungen für Medikamente, Sterbegeld und Zuschuss für Brillengläser gestrichen – viele werden sich den Artbesuch nicht mehr leisten können, auch wenn ihr Leben davon anhängt. Schon jetzt sterben in Deutschland laut Studien arme Menschen im Schnitt 12 Jahre früher als Reiche. Rot-Grün macht es noch schlimmer.
"Wir wollen mit unseren Reformen die Belastung der Arbeitnehmer senken", behauptet die "Gesundheits"-Ministerin Schmidt. Sie lügt: Nur die Bosse werden entlastet – um 10,15 Milliarden Euro!
Zwar sinken auch für Arbeiter zunächst die Kassenbeiträge, aber wegen Praxisgebühr, Zuzahlungen und gestrichener Kassenleistungen steigen am Ende die Kosten sogar.
Rot-Grün behauptet, die Gesundheitskosten würden explodieren und deshalb müsste gespart werden. Auch das ist eine Lüge.
Marc Renken von der Techniker Krankenkasse Hamburg nennt Linksruck den wahren Grund: "Ursache der permanenten Finanznot der gesetzlichen Krankenkassen ist vor allem die steigende Arbeitslosigkeit und die geringen Tarifabschlüsse der letzten Jahre". Außerdem würden durch die zunehmenden Leistungskürzungen der gesetzlichen Krankenkassen "gut verdienende gesetzlich Versicherte in die privaten Kassen getrieben”.
Marc Renken fordert ein Ende der Konkurrenz zwischen den Kassen: "Damit es unabhängig vom Geldbeutel gute Gesundheitsleistungen für alle Menschen gibt, müsste die Regierung alle Krankenkassen zu einer Einheitskasse zusammenlegen. Reiche sollten mehr einzahlen als Arme, aber alle erhielten hochwertige Leistungen."


Linksruck Nr. 168, 1. Januar 1970





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