angeschwärzt:

Horst Köhler - Neuer Bundespräsident

Horst Köhler (CDU) ist steht für Privatisierung und Sozialabbau im Interesse der Konzerne. Deshalb wird sein Sieg von Union und FDP gefeiert. Köhler ist ehemaliger Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF). Zu diesem Posten hat ihm Kanzler Schröder verholfen, der sich gut mit Köhler versteht.
Auf Köhlers Initiative gehen die Maastricht-Kriterien zurück eine Vereinbarung der europäischen Regierungen, mit denen die massiven Sozialkürzungen in ganz Europa begründet werden.
Er sorgte als IWF-Chef dafür, dass in armen Ländern Bildung und Gesundheit zusammengekürzt wurden, weil diese Länder Schulden bei westlichen Großbanken zahlen sollten. Unter Köhler trug der IWF damit zum Zusammenbruch der argentinischen Wirtschaft bei. Während die Masse der Bevölkerung in kürzester Zeit verarmte, brachten die argentinischen Bosse ihr Geld ins Ausland.


Linksruck Nr. 178, 1. Januar 1970





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