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Israel und die palästinensische Befreiungsbewegung
Vorwort
Die neue Intifada
Der Nahe Osten: Zwischen Unterdrückung und Revolution
Das Scheitern des sogenannten Friedensprozesses und Israels Friedensbewegung
Israel und die antinationale Linke
Die Juden, Israel und der Holocaust

Vorwort

Mit dem Beginn des "Krieges gegen den Terror" durch die USA im Oktober 2001 ist die Welt nicht stabiler oder friedlicher geworden. In Afghanistan sind zwar die Taliban geschlagen, aber nun streiten die USA, Russland, Europa, Pakistan, Iran und andere um ihren Einfluß in Afghanistan, das eine strategische Schlüsselrolle in der erdölreichen Region um das Kaspische Meer besitzt. Dieser blutige Sieg in Afghanistan, der mit dem Leben Tausender von Zivilisten und weiteren zehntausenden Hungertoten gezahlt wurde, hat den Machthunger der USA gestärkt. Nun wollen die USA ihre Vormachtstellung in Nahost ausbauen, wo noch immer die reichsten Erdölvorkommen der Welt lagern, die vorwiegend von US-Konzernen ausgebeutet werden. Im Namen des "Krieges gegen den Terrorismus" führt die russische Regierung Krieg in Tschetschenien und versucht der israelische Ministerpräsident Scharon, die palästinensische Befreiungsbewegung zu unterdrücken. Es ist der selbe Scharon, der wegen der Massaker 1982 an tausenden Palästinensern in den Flüchtlingslagern von Sabra und Schatila im Libanon vor der Weltöffentlichkeit angeklagt wird.

Scharon springt auf diesen Zug auf, um den Aufstand der palästinensischen Bevölkerung zu brechen, der gegen die Resultate des sogenannten Osloer Friedensabkommens ausbrach, der den Palästinensern nur weitere Unterdrückung und weitere Landnahme durch israelische Siedler brachte. Die Führer der Widerstandsorganisationen PLO, Hamas usw. werden kurzerhand zu Terroristen gestempelt, ihre Liquidierung gerechtfertigt und zentrale Einrichtungen der Palästinenschen Autonomiebehörde wie Radiosender, Flugplatz und Hafenanlagen plattgebombt. Das Ziel scheint die endgültige Einverleibung des Westjordanlandes in den Staat Israel und die weitere Entrechtung und Vertreibung hunderttausender Palästinenser zu sein.

Diese Politik Israels wird von den USA gedeckt. Für die USA ist Israel ein verlässlicher, weil abhängiger, militärischer Partner in Nahost, insbesondere wenn man den für 2002 angekündigten Krieg gegen die "Schurkenstaaten" Irak und Iran in Nahost in Betracht zieht.

In einer Erklärung auf dem World Social Forum in Porte Allegre nimmt die antikapitalistische Bewegung Stellung gegen den Krieg:

"...Die Opposition gegen diesen Krieg ist eines der konstitutiven Elemente unserer Bewegungen.
Die Situation des Krieges hat nunmehr den Mittleren Orient destabilisiert und den Vorwand für die neuerliche Repression gegen das palästinensische Volk geschaffen. Angesichts der brutalen Besatzung Israels besteht eine dringliche Aufgabe unserer Bewegung darin, zur Solidarität mit dem palästinensischen Volkes zu mobilisieren und seinen Kampf um Selbstbestimmung zu unterstützen. Das ist lebenswichtig für die kollektive Sicherheit aller Völker dieser Region.
"

In der vorliegenden Broschüre untersucht Anne Alexander die Geschichte Israels, dessen Stellung in Nahost und die Ursachen der Intifada, Dafna Hirsch beschreibt die Situation der Friedensbewegung in Israel, Ahmed Shah setzt sich mit der Dämonisierung des Islam und dem Vorwurf des Antisemitismus auseinander, der der Solidarität mit dem palästinensischen Aufstand insbesondere in Deutschland entgegenschlägt. Im Artikel "Die Juden, Israel und der Holocaust" beschreibt Tony Cliff schließlich zusammenfassend die Tragödie des Zionismus und die Perspektiven für die Befreiung in Nahost.

von Werner Halbauer

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