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Sie kämpfen für uns alle…:

Solidarität mit dem Opel-Streik!

Der wilde Streik und die Blockade des Opel-Werkes in Bochum sind der richtige Weg im Kampf gegen Arbeitslosigkeit. Wut und Entsetzen brachen sich Bahn. Der Streik ist eine Initiative von unten, weder Betriebsrat noch IG Metall haben ihn ausgerufen. Die Kolleginnen und Kollegen haben verstanden, dass man im Kampf gegen Entlassungen auf Widerstand setzen muss, statt zuzusehen, wie Tausende Menschen den Profitinteressen der Konzerne geopfert werden, um dann mit Hatz IV in die Armut zu fallen. Gelingt es den Opelanern durchzuhalten und den Streik auszuweiten, kann die General Motors Produktion in ganz Europa zum Stillstand kommen. Das wäre ein Modell für alle, die von Entlassungen bedroht sind. So kann die Konzernleitung zum Nachgeben gezwungen werden.

Der Kampf der Opel-Arbeiter ist ein Kampf für uns alle. Er ist Symbol für eine notwendige Antwort auf Entlassungen in anderen Branchen und er speist sich aus derselben Wut wie die Proteste gegen Hartz IV. Schröder begründet seine Reformen in genau derselben Weise wie die Konzernleitung von General Motors: Die kleinen Leute müssen bluten, damit die internationale Konkurrenzfähigkeit gesichert wird. Wenn wir uns dieser Logik fügen, schneiden wir uns aber ins eigene Fleisch. Weltweit werden so die Löhne gesenkt und die Arbeiter gegeneinander ausgespielt. Wir brauchen Widerstand wie bei Opel gegen die Verarmungspolitik, der Profite wichtiger sind als das Wohlergehen der Mehrheit. Je erfolgreicher der Streik bei Opel ist, umso mehr schwerer wird es für Regierung und Konzerne diese Politik fortzusetzen.

Die Opelaner sind jetzt auf unsere Solidarität angewiesen. Weil der Streik nicht legal ist, bekommen sie kein Geld aus der Streikkasse. Und sie sind mit heftigem Gegenwind konfrontiert: Neben Vertretern des Opel-Konzerns forderte auch Wolfgang Clement – seines Zeichens verantwortlich für Hartz IV – und sogar manche Vertreter der IG Metall ein Ende des Streiks. Deshalb ist unsere Solidarität so wichtig.

Die breite Solidarität mit den Opelanern zeigt, dass viele Menschen ihre Entschlossenheit und ihre Wut teilen. Ein großer Teil der Bevölkerung ist nicht mehr bereit, das Argument von den Sachzwängen der Globalisierung hinzunehmen, das von der Allparteienkoalition im Bundestag im Dienste der Konzernchefs vorgebracht wird. In wie weit ein Kampf gegen Massenentlassungen und die Verarmungspolitik der Regierung erfolgreich sein kann, hängt letztendlich davon ab, wie organisiert unsere Seite ist. Die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit versucht eine politische Stimme aufzubauen, die sich der Logik der Standortkonkurrenz grundsätzlich entgegenstellt. Der Erfolg einer solchen Partei kann die Stimme des Widerstandes lauter machen und ihm so zum Erfolg verhelfen.

Solidarität sichtbar machen: was Du tun kannst

  1. Jeder einzelne kann jetzt einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung leisten. Man kann öffentlich oder im privaten Umfeld Unterschriften und Spenden für die Opelaner sammeln. Download der Unterschriftenliste, das Spendenkonto.ist: Belegschaft Opel Bochum, Stichwort: Streik Solidarität, Degussa Bank, BLZ 500 10 700, Ktnr. 235 448.
    Auf unserer Homepage findest Du ein Solidaritätsplakat. Du kannst es ausdrucken, vervielfältigen und aufhängen bzw. weiterverteilen. Während des Irak-Krieges hingen in vielen Geschäften und Wohnungen Plakate gegen den Krieg. Wenn auch Unterstützungsplakate für den Opel-Streik überall in der Stadt sichtbar sind, ist das Rückenwind für die Streikenden!
  2. Wenn Du in einer Gewerkschaftsgliederung, in der Wahlalternative ASG, Attac oder einer anderen Vereinigung aktiv bist, könnt Ihr ein Solidaritätsschreiben verfassen. Faxnummer: 0234-989 26 80 oder 0234-989 34 99.
  3. Werde Mitglied bei der Wahlalternative und bei Linksruck! Es ist an der Zeit mit der WASG eine Kraft aufzubauen, die klar und deutlich für die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung einsteht. Wir von Linksruck unterstützen die Gründung einer solchen Partei und stehen für eine Überwindung des Kapitalismus, der Ursache der Krise bei Opel ist.

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