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Die Lehren der Machtdemonstration

Mitte Januar demonstrierten Gruppen von Indios gemeinsam mit Armen und Arbeitern für den Sturz des Präsidenten Mahuad.
Aber anstatt sich auf ihre eigene Kraft und die Unterstützung der einfachen Ecuadorianer zu verlassen, lieferten sie ihr Schicksal an eine Gruppe Militärs aus.
Ein General, ein Richter und ein Indioführer übernahmen die Macht wurden aber innerhalb weniger Stunden von führenden Militärs mit Hilfe eines Großteils der Armee, der Reichen und der US-Regierung ausgetauscht. Sie errichteten eine Regierung unter dem ehemaligen Vizepräsidenten Gustavo Noboa.
Der kündigte die Fortsetzung der Politik Mahuads an. Die Massen wurden grausam enttäuscht.

Aufstände explodierten in mehreren Städten. Zeitungen zitierten einen Demonstranten mit den Worten: Die Generale haben uns verraten. Sie fühlen den Hunger nicht.
Wir haben gezeigt, daß wir stark sind und wir werden lernen. Wir hatten zu viele Hoffnungen ans Militär und sie haben die Leute verarscht.

Die Menschen werden auf Massenaktionen zurückgreifen müssen, wenn der sichtbare Hunger auf Veränderung gestillt werden soll.

Linksruck Nr. 81, 9. Februar 2000

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