Archiv der Kategorie: Filmkritik

Sind Fremde böse?

Wenn Aliens die Erde angreifen, wie in Steven Spielbergs neuem Film, dann ist meist Politik mit im Spiel. Früher zeigte Regisseur Steven Spielberg Außerirdische als friedliche Wesen. In „Unheimliche Begegnung der Dritten Art“ (1977) und „E.T.“ (1982) können sich die … Weiterlesen

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Ein Kind im KZ

Die Verfilmung der Erinnerungen von Nobelpreisträger Imre Kertész will den Holocaust aus Sicht eines Kindes zeigen und scheitert. Gyurgy erkennt sich nach der Zeit im Arbeitslager kaum wieder „Alle fragen mich immer nur nach den Übeln, den ‚Greueln‘: obgleich für … Weiterlesen

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Niemals Frieden

Herrscher, die sich als Christen ausgeben, überziehen den Nahen Osten mit Krieg. Das gab es auch schon vor 800 Jahren. Dass Ridley Scott („Gladiator“) die Kirche nicht mag, zeigt der Regisseur schon in der ersten Szene: Statt die Frau des … Weiterlesen

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Hundert Tage Grauen

„Sometimes in April“ und „Hotel Ruanda“ sind die ersten großen Spielfilme über den Völkermord in Ruanda 1994. „Wann wurde das Paradies zur Hölle?“, fragt jemand zu Beginn von „Sometimes in April“. Der Film gibt auf diese Frage dieselbe Antwort wie … Weiterlesen

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Kein Altmetall

Roboter kämpfen für Recht auf Ersatzteile. Um ihren Sohn auf die Welt zu bringen brauchen Frau und Herr Copperbottom weder Storch noch Krankenhaus, sondern lediglich Werkzeug und ein bisschen Geschick – wie bei Möbeln von Ikea. In „Robots“ kommt der … Weiterlesen

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Schwul ist nicht krank

Der Wissenschaftler Alfred Kinsey (Liam Neeson) fand heraus, dass viele Männer homosexuell sind. Dafür wurde er fertig gemacht. Als er noch bei seinen Eltern wohnte, hat er sich manchmal mit einem Freund in der Scheune getroffen. Dort haben sie sich … Weiterlesen

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Ihre Stärke bewahren

Mit einer überragenden Julia Jentsch in der Titelrolle beschreibt Marc Rothemunds das Ende der Weißen Rose. Viele Menschen haben das Bedürfnis, historische Ereignisse in Geschichten und Bilder verwandelt zu sehen. Film ist die Kunstform, die dieses Bedürfnis am ehesten befriedigen … Weiterlesen

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Von unten

Das Leben des schwarzen Musikers Ray Charles.„Sogar verglichen mit anderen Schwarzen … saßen wir auf der untersten Stufe der Leiter. Unter uns war nur noch der Boden“, schreibt Ray Charles in seiner Autobiografie von 1978. Geboren wurde er 1930 in … Weiterlesen

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Wir erziehen die Bosse

Drei Studenten kämpfen gegen die Diktatur des Kapitals.Die antike Statue hängt an der Decke, die Stereoanlage liegt im Kühlschrank. Und die Möbel im Wohnzimmer sind zu einem Turm aufeinander gestapelt. Da staunen die Reichen nicht schlecht, als sie nach dem … Weiterlesen

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Warum Ernesto zu Che wurde

Buchtipp: Das Tagebuch Che Guevaras Tagebuch von der Reise ist als Buch in deutscher Sprache erhältlich. Regisseur Walter Salles hat es zusammen mit Alberto Granados Aufzeichungen als Grundlage für seinen Film benutzt. Guevara ist ein scharfer Beobachter, er stellt die … Weiterlesen

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