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Einladung zur 2. Kairo Konferenz am 13./14. Dezember 2003

Im Dezember 2002 (18.-19. Dezember) haben sich in Kairo über 400 Delegierte aus 20 Ländern der internationalen Antikriegsbewegung, darunter viele Vertreter aus arabischen Ländern getroffen. Den Vorsitz der Konferenz hatte der erste Präsident Algeriens und Anführer der Widerstandskämpfe seines Landes, Ahmed Ben Bella. Mit koordiniert haben unter anderen: John Rees von »Stop the War Coalition« in Großbritannien, Christof Agiton von ATTAC, Frankreich, sowie Ramsey Clark vom International Action Center (IAC) in den USA (Ein ausführlicher Konferenzbericht auf Englisch findet sich auf der IAC-Webseite). Mit der Konferenz wurde eine internationale Kampagne "Against US hegemony and war on Iraq and in solidarity with Palestine" (gegen die Hegemonie der USA, den Krieg gegen Irak und in Solidarität mit Palästina) eingeleitet. Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt, die internationale Antikriegsbewegung und globalisierungskritische Bewegung mit dem Widerstand in den arabischen Ländern von unten zu vernetzen. Im folgenden die Einladung von:
John Rees, Vizepräsident, Internationale Kampagne gegen die US-Aggression, Stop the War Coalition (Großbritannien)
Elias Rashmawi, Vizepräsident, Internationale Kampagne gegen die US-Aggression, ANSWER (USA)
Jeremy Gorbyn, Abgeordneter des englischen Parlament
George Galloway, Abgeordneter des englischen Parlament
Am Vorabend des Angriffs gegen den Irak unter britischer und amerikanischer Führung im letzten Dezember organisierten ägyptische Aktivisten eine internationale Konferenz in Opposition zum Krieg.

Die Konferenz war eine wichtige Etappe im Aufbau einer internationalen Anti-Kriegsbewegung. 400 Delegierte aus dem Mittleren Osten und der internationalen Anti-Kriegsbewegung, darunter der ehemalige Präsident Algeriens, Ahmed Ben Bella, der ehemalige US-Oberstaatsanwalt General Ramsey Clark, der britische Unterhausabgeordnete George Galloway und die ehemaligen führenden Vertreter der UNO, Denis Halliday und Hans von Sponeck.

Die auf der Konferenz verabschiedete Kairoer Erklärung bezog Stellung gegen den Krieg gegen den Irak, erklärte ihre Solidarität mit dem palästinensischen Widerstand und all denen, die sich gegen die Politik der neo-liberalen "Globalisierung" auflehnen, eine Politik, die die internationale Instabilität und Ungleichheit entscheidend zu verantworten hat.

Die Kairoer Erklärung markierte das Zusammenkommen der Bewegung im Mittleren Osten mit den internationalen Bewegungen für soziale Gerechtigkeit und gegen Krieg. Das auf der Konferenz gewählte Internationale Komitee wird geleitet von Ex-Präsident Ben Bella, John Rees von der britischen Stop the War Coalition und Elias Rashmawi von der US-amerikanischen Anti-Kriegsorganisation ANSWER.

Weitere Details der Kairoer Konferenz und Erklärung finden sich auf den Homepages der Stop the War Coalition (www.stopwar.org.uk) und der Internationalen Kampagne (www.cairocampaign.com).

Seit der ersten Kairoer Konferenz haben wir bewegende Ereignisse erlebt. Die internationale Anti-Kriegsbewegung verbreitete sich in einem noch nie da gewesenen Ausmaß. Aber die neo-koloniale Besatzung des Iraks und die wieder aufgenommene Offensive gegen die Palästinenser stellen uns vor neuen Aufgaben.

Die Iraker selbst sind in einem übermenschlichen Kampf zur Befreiung ihres Landes von der Besatzungsmacht engagiert. Die palästinensische Intifada fährt unter den schwierigsten Bedingungen fort. Die US-Administration droht dem Iran und anderen Ländern täglich.

Jetzt ist die Zeit gekommen, die Widerstandskräfte in der arabischen Welt und rund um den Globus zusammen zu führen. Die Kairoer Konferenz wird ein Zeichen setzen für die Stärke dieses fortlebenden Widerstandes und für die Solidarität mit jenen im Mittleren Osten, die gegen die Globalisierung und den Imperialismus Widerstand leisten.
Bitte nehmt an der Konferenz Teil. Wir fordern die Basisgruppen der Stop the War Coalition und alle anderen Friedensorganisationen auf, Vertretungen zur Konferenz zu sponsern. Wir richten das Appell an Gewerkschaftsgremien auf allen Ebenen, Delegierte zu der Konferenz zu entsenden. Bitte beginnt mit der Arbeit heute, damit die Bewegung in Großbritannien die größtmöglichste Anzahl von Delegierten zu dieser entscheidenden Zusammenkunft schicken kann.

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