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6 Gründe, gegen den Krieg zu kämpfen

- Auf die Straße gegen den Krieg am 15. Februar – wir können Bush stoppen! -

Was du tun kannst

Die Kriegstreiber versuchen, ihre Gegner mit Lügen über Massenvernichtungswaffen, Freiheit und Demokratie zu isolieren. Kriegsgegner müssen diese Lügen immer wieder bekämpfen. Dabei soll diese Doppelseite helfen:
  • Verkauf die Zeitung weiter
  • Nimm den Artikel für ein Kurzreferat
  • Besorg dir Flugblätter und Plakate für die Demonstration gegen den Krieg am 15. Februar in Berlin
  • Hunderttausenden droht der Tod im Bombenhagel
    Bush behauptet, ein Krieg würde die Iraker von ihrem mörderischen Diktator Hussein befreien. Doch Bush selbst würde mit einem Krieg hunderttausende Menschen ermorden. Das beweisen die Internationalen Ärzte gegen den Atomkrieg in einer Untersuchung.
    Zwischen 48.700 und 261.000 Menschen würden insgesamt getötet werden. In einem anschließenden Bürgerkrieg würde diese Zahl auf 375.000 steigen. Setzt das US-Militär wie angedroht Atombomben ein, rechnet die Organisation mit 3,9 Millionen Toten. Die Studie belegt, dass in allen Fällen die meisten Toten irakische Zivilisten wären. Durch den Zusammenbruch der medizinischen Versorgung und der Versorgung mit Nahrungsmitteln würden zusätzlich etwa 200.000 Iraker umgebracht.
    Schon von 1991 bis 2001 sind laut UN-Organisationen 1 Million Iraker durch das UN-Embargo getötet worden, davon 500.000 Kinder unter fünf Jahren.

    Keine Beweise für Massenvernichtungswaffen
    In einem Zwischenbericht schreibt der Chef der UN-Waffeninspekteure Hans Blix, dass im Irak keine Massenvernichtungswaffen gefunden wurden. Blix bestätigt, was der frühere Inspekteur Scott Ritter seit Jahren sagt: Derartige Waffen im Irak sind von der UNO bis 1998 zerstört worden oder inzwischen unbrauchbar. Der ehemalige Koordinator der humanitären UN-Hilfe Hans von Sponeck hat bei seinem Besuch im Irak letztes Jahr keine Anzeichen dafür gefunden, dass Massenvernichtungswaffen produziert werden.
    Dagegen hat die US-Führung im Frühjahr 2002 angekündigt, zukünftig in Kriegen auch Atombomben einsetzen zu wollen. Im ersten US-Krieg gegen den Irak 1991 hat das US-Militär über 1 Million Urangeschosse verwendet, wodurch noch heute viele Iraker an Krebs erkranken. In manchen Krankenhäusern kommen täglich ein bis zwei missgebildete Kinder zur Welt.
    Als einziger Staat haben die USA bereits Atombomben auf Großstädte abgeworfen: 1945 in Hiroschima und Nagasaki, als Japan praktisch schon geschlagen war. Atomwaffen besitzt auch Israel, der engste Verbündete der USA im Nahen Osten.

    US-Regierung plant Militärdiktatur
    Der Regierung Bush will keine Demokratie für die Iraker. Die USA haben bereits angekündigt, dass einer ihrer Generäle mindestens 18 Monate regieren soll, ohne jede Mitbestimmung der Iraker.
    Die staatlichen Ölquellen werden zunächst von der US-Regierung übernommen, um ihre Kriegskosten zu decken. Die hohen Kosten von 50 bis 200 Milliarden Euro für den Krieg sind wegen der Wirtschaftsflaute in den USA ein großes Problem für die Regierung. Die Kontrolle des irakischen Öls ist für sie sehr wichtig.
    Schon heute sehen die Iraker keinen Cent vom Ölreichtum ihres Landes. Unter der Militärherrschaft der USA wird sich daran nichts ändern. Die US-Regierung rechnet mit Hass und Widerstand. Bush will "keinen Tag länger” im Irak bleiben als nötig. Aber auch wenn die US-Regierung die Herrschaft später an heutige Exiliraker abgeben würde, würde das keine Demokratie für die Menschen im Irak bringen.
    Die Exiliraker, mit denen die USA und Großbritannien zusammenarbeiten, sind teilweise Anhänger des früheren irakischen Königs, der von Großbritannien in den 30ern eingesetzt und 1958 verjagt wurde. Andere Machtanwärter sind ehemalige Generäle Husseins, darunter Nisar al-Khasradschi, der 1990 die Besetzung Kuwaits geleitet hat.
    Die verschiedenen Gruppen sind zerstritten. In Afghanistan ist zu sehen, wie hilflos eine solche Regierung sein kann. Präsident Karsai hat außerhalb Kabuls keine Macht. Immer wieder gibt es Attentate. Für die Afghanen hat sich nichts verbessert.