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Fernsehvorschau

28 Days Later
Als Jim (Cillian Murphy) nach 28 Tagen aus dem Koma erwacht, hat ein Virus alle Menschen zu Killerzombies gemacht. Doch der wahre Horror ereilt die Überlebenden in der letzten Bastion der Menschen, die die Armee eingerichtet hat.
Regisseur Danny Boyle („Trainspotting“) greift die Tradition des Zombie-Films auf, in der die Untoten das Spiegelbild einer verwesten Gesellschaft sind. Die britische Armee hat in ihr Mini-Empire den Fünf-Uhr-Tee hinübergerettet – und das Standrecht.
Mo., 1. Mai, 23.10 Uhr, RTL

Als der Fremde kam
Der schlachterprobte Gewerkschafter Robert Stubenrauch (Götz George) mobilisiert die Arbeiter des Zementwerks in Selmkirchen zum Hungerstreik, damit die letzten Arbeitsplätze nicht gestrichen werden. Gleichzeitig beginnt er eine heimliche Affäre mit Anna (Dagmar Manzel), der vom Familienleben enttäuschten Frau des streikenden Mathias (Christian Redl).
Regisseur Andreas Kleinert zaubert einen famosen Film aus Arbeitskampf, der Sehnsucht nach Liebe und viel hintergründigem Humor.
Mi., 10. Mai, 20.15 Uhr, ARD

Kino

We Feed the World
Ein Containerfahrer in Wien ist fassungslos, weil er täglich Brot vernichten muss. Im spanischen Almeria leben die Arbeiter in Elendsquartieren, während in Gewächshäusern bis zum Horizont Gemüse gezogen wird. Und in Brasilien wird Soja als Tierfutter nach Europa verkauft, während die Menschen hungern.
Mit Dreharbeiten vor Ort klärt Regisseur Erwin Wagenhofer über die Folgen der Globalisierung und die Macht der Nahrungsmittelkonzerne auf.
Doku, ab 27. April im Kino

DVD

Die Generallinie
In einem Dorf vegetieren die Menschen vor sich hin, weil sie an uralten Traditionen festhalten. Bäuerin Marfa erkennt die Vorteile, die eine Kooperative bieten würde, doch die älteren Dorfbewohner halten nichts davon.
Der Stummfilm von Sergej Eisenstein ist eine poetische Darstellung des russischen Dorfes voller meisterhafter Montagen. Für die DVD wurde Eisensteins ursprüngliche Fassung verwendet, weil die Kommunistische Partei ihn zu zahlreichen Änderungen zwang.
Stummfilm, Sowjetunion 1926-29, absolut Medien, Kaufstart: 28. April, 19,90 Euro

CD

The Coup: Pick a Bigger Weapon
Kurz vor dem 11. September zerstörte Raymond Riley von „The Coup“ das New Yorker World Trade Center. Zwar nur mit einem Gitarrenstimmgerät auf einem Album-Cover, aber das reichte, um seine Karriere ernsthaft zu gefährden.
Jetzt ist der Polit-Hip-Hopper wieder da, und sein Old-School-Sound ist so deutlich wie zuvor: „Baby let’s have a baby before Bush do sometin’ crazy“. Gaststars sind unter anderem Jello Biafra von den Dead Kennedys und Tom Morello von Audioslave.

von Jan Maas (E-Mail)

Linksruck Nr. 218, 27. April 2006

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